Über unser Karate

Kara­te

Kara­te-Do bedeu­tet in der deut­schen Über­set­zung sinn­ge­mäß “Weg der lee­ren Hand”. Beson­ders unter Berück­sich­ti­gung der Nach­sil­be “Do” soll hier deut­lich wer­den, dass Kara­te-Do eine Kampf­kunst zur umfas­sen­den Kör­per- und Cha­rak­ter­schu­le ist und nicht nur eine Sportart.

Im Unter­schied zu den his­to­ri­schen Bedin­gun­gen des Kamp­fes auf Leben und Tod und den dar­aus ent­wi­ckel­ten “Kriegs­tech­ni­ken”, wird im Kara­te-Do auf die phy­si­sche Ver­nich­tung eines Geg­ners bzw. Kon­tra­hen­ten ver­zich­tet. Hier­zu unter­wirft man sich im Trai­ning und im Wett­kampf dem Prin­zip des “Sun dome”, d.h. “Abstop­pen vor dem Ziel”.

Das Trai­ning des Kara­te-Do basiert auf den Säu­len der Grund­schu­le (Kihon), der Part­ner­übun­gen (Kum­i­te) und der Form­übun­gen (Kata).

In der Grund­schu­le erlernt und fes­tigt man die Stand‑, Block‑, Stoß‑, Schlag-und Tritt­tech­ni­ken, die dann in den Part­ner­übun­gen über die Fähig­keits­be­rei­che der Reak­ti­ons­fä­hig­keit, des Distance­ge­fühls, des Timings und der opti­ma­len Kör­per­kon­trol­le (Bio­me­cha­nik) wei­ter­ent­wi­ckelt bzw. ange­wandt werden.

Die Kata als Form­übung sym­bo­li­siert den Kampf gegen einen oder meh­re­re ima­gi­nä­re Geg­ner und beinhal­tet Ele­men­te der Selbst­ver­tei­di­gung gegen bewaff­ne­te und unbe­waff­ne­te Angriffs­for­men, wobei sie aber in phy­sio­lo­gi­scher Hin­sicht ziel­ge­rich­tet zur Ver­bes­se­rung und Ent­wick­lung von Kraft, Aus­dau­er, Beweg­lich­keit und Schnel­lig­keit ein­ge­setzt wer­den kann.

Im Sport­club Ber­lin e.V. ver­mit­teln wir Kara­te-Do als lebens­be­glei­ten­de Kampf­kunst, die also

  • effek­ti­ve Mit­tel und Metho­den zur Selbst­ver­tei­di­gung beinhaltet,
  • eine Cha­rak­ter­schu­le zur För­de­rung von gegen­sei­ti­gem Respekt und per­sön­li­chem Selbst­ver­trau­en darstellt,
  • durch die Anwen­dung wis­sen­schaft­lich begrün­de­ter Trai­nings­me­tho­den das psy­cho-phy­si­sche Leis­tungs­ver­mö­gen aller Alters­klas­sen ver­bes­sern kann und
  • als popu­lä­rer Sport zur Völ­ker­ver­stän­di­gung beiträgt.