Coro­na Ticker (Stand 15.11.2021)

Der Ber­li­ner Senat hat die zehn­te Ände­rung der Drit­ten Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung für das Land Ber­lin beschlos­sen, wodurch sich neue Rege­lun­gen für den Sport­be­trieb erge­ben. Die­se tritt am 15. Novem­ber 2021 in Kraft und ist hier ein­seh­bar. Die gel­ten­den Rege­lun­gen haben dann vor­erst bis zum 28. Novem­ber 2021 Gültigkeit. 

Kon­kret für den Sport­be­trieb bedeu­tet das, dass Sport­aus­übung unter frei­em Him­mel wei­ter­hin unter unver­än­der­ten Bedin­gun­gen (ohne Nach­weis von Impfung/Test) zuläs­sig ist. Für das Betre­ten eines Funk­ti­ons­ge­bäu­des auf der Sport­an­la­ge (Umklei­de­ka­bi­nen ein­ge­schlos­sen) gilt künf­tig für alle Anwe­sen­den (Sportler*innen, Eltern, Trainer*innen, Betreuer*innen, Funk­ti­ons­per­so­nal, Zuschauer*innen) die 2G-Rege­lung. Kin­der und Jugend­li­che unter 18 Jah­ren, die im Rah­men des Schul­be­suchs regel­mä­ßig getes­tet wer­den, sind dabei grund­sätz­lich von den 2G-Bedin­gun­gen ausgenommen.

Dar­über hin­aus sind für gedeck­te Sport­an­la­gen (also indoor) fol­gen­de Punk­te zu beachten: 

  • Die Sport­aus­übung sowie Wett­kampf­durch­füh­rung in gedeck­ten Sport­an­la­gen ist nur unter der 2G-Bedin­gung (Zutritt nur für Geimpf­te und Gene­se­ne) zuläs­sig. Die Pflicht zur Erbrin­gung eines ent­spre­chen­den Nach­wei­ses gilt für alle Anwe­sen­den (auch Zuschauer*innen). Die Zugangs­kon­trol­le muss durch die Veranstalter/Vereine erfolgen. 
  • Per­so­nen, die aus medi­zi­ni­schen Grün­den nicht geimpft wer­den kön­nen und dies durch ärzt­li­che Beschei­ni­gung nach­wei­sen, sind von der 2G-Regel aus­ge­nom­men, sie müs­sen jedoch nega­tiv getes­tet sein (PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) 
  • Auch Kin­der und Jugend­li­che unter 18 Jah­ren, die im Rah­men des Schul­be­suchs regel­mä­ßig getes­tet wer­den (Schüler*innenausweis wird als Nach­weis aner­kannt), sind von der 2G-Regel grund­sätz­lich ausgenommen. 
  • Für Übungs­lei­ten­de gilt wie für Per­so­nal, dass sie mit nega­ti­ver Tes­tung für jeden Tag des Arbeits­ein­sat­zes eben­falls unter die 2G-Regel fal­len. Die Ver­ant­wort­li­chen sind ver­pflich­tet, das Ergeb­nis der Tes­tung zu doku­men­tie­ren (§ 8a Abs. 2 Nr. 3 iVm. Nr. 2 Inf­SchMV). Die Ver­ant­wort­li­chen haben das Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zung nach den Num­mern 1 bis 3 gemäß § 8a sicher­zu­stel­len und Per­so­nen, auf die die­se Vor­aus­set­zun­gen nicht zutref­fen, den Zutritt zu ver­wei­gern; sie dür­fen hier­für Nach­wei­se im Sin­ne von § 8 Absatz 2 über­prü­fen; der Nach­weis der Imp­fung gegen oder der Gene­sung von SARS-CoV‑2 muss digi­tal veri­fi­zier­bar sein; beim Zutritt müs­sen die Nach­wei­se digi­tal veri­fi­ziert und mit einem Licht­bild­aus­weis abge­gli­chen werden.
  • In gedeck­ten Sport­an­la­gen ist, außer wäh­rend der Sport­aus­übung, stets ein medi­zi­ni­scher Mund-Nasen-Schutz zu tragen. 
  • Zum Zweck der Kon­takt­nach­ver­fol­gung ist das Füh­ren einer Anwe­sen­heits­do­ku­men­ta­ti­on durch die Ver­ei­ne zwin­gend erfor­der­lich.“ (vgl. Lan­des­sport­bund)