14.03.2021 – RADSPORT: MAXIMILIAN SCHACHMANN, STAMMEND AUS DEM NACHWUCHS DES SC BERLIN, WIEDERHOLT GESAMTSIEG BEI PARIS-NIZZA 2021

In seinem ersten Rennen der Saison 2021 wiederholte unser Maximilian Schachmann (Vereinsmitgliedsnummer 97) seinen Sieg aus dem vergangenen Jahr bei Paris Nizza. Damit ist Max der erste Deutsche der diese 8tägige Rundfahrt zweimal gewinnen konnte. Unser Sportler ging diesmal, nach seinem Sieg vom letzten Jahr, als Mitfavorit an den Start. Titelverteidigungen sind immer ein schweres Unterfangen. Jeder schaut auf den Einen und man ist der Gejagte. Außerdem stand in diesem Jahr Primoz Roglic mit am Start. Roglic verlor im Jahr 2020 erst am letzten Tag die Tour de France. Nach der vorletzten Etappe bei Paris Nizza 2021 sah Roglic, in Gelb fahrend, wie der sichere Sieger aus. Max lag 51 Sekunden hinter dem Gelben. Alle waren nach Max seinem grandiosen Auftritt mit Platz 2 hochzufrieden. Es war knallhart zugegangen auf den Etappen.

Die letzte Etappe brachte dann nochmal Hochspannung ins Renngeschehen. Roglic stürzte, hatte zudem eine Reifenpanne genau wie Max, und schaffte es nach dem zweiten Sturz nicht mehr ins Feld zurück. Solche Turbulenzen erlebt man im Radsport eher selten vom Mann im Gelben Trikot. „Schachi“ präsentierte sich bei dieser Rundfahrt in bestechender Form. Augenscheinlich war seine verbesserte Qualität am Berg. Er konnte Attacken kontern, besonders in den Momenten, wo es um alles im Endkampf ging. Roglic schnellen Antritten am Berg folgen zu können, gelingt nur wenigen. Max schaffte es und wies somit sein neues Level auf diesem Gebiet nach. Ein bisschen Glück gehörte zu diesem Gesamtsieg, aber Max hat auf der gesamten Rundfahrt nachgewiesen, dass er immer bereit war um den Sieg mitzukämpfen. Das spürte auch Primoz Roglic.

Wir können nur Danke an Max für seine großartigen Leistungen in dieser Woche sagen. Du hast deinen begeisterten Mitgliedern vom SC Berlin großen Spaß bereitet (in der Fotogalerie auch ein Zeitungsartikel aus der MOZ, in dem auch Max sein Nachwuchstrainer, unser Hans Scheibner vom SC Berlin, zu Wort kommt).